Tsukuba & Imola: heiße Rennen auf heißem Asphalt

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Tsukuba & Imola: heiße Rennen auf heißem Asphalt

(21.05.21) Tsukuba und Imola standen für die zweite Rennwoche des ADAC SimRacing Cup im Kalender. Da die Einsteiger mit Standard-Content in iRacing fahren, ging es für sie ins japanische Tsukuba. Der Junior Cup und die Ligen 3 bis 1 kämpften in Imola, wo bei 40 Grad Asphalttemperatur die Feinabstimmung der Reifen besonders wichtig war. Bei allen Rennklassen lief es wesentlich routinierter als noch beim 1. Event auf dem Oulton Parc Circuit. Hatte man da teilweise noch mit zahlreichen Crashs und Abflügen zu kämpfen, konnten sich die Fahrer in Imola auf saubere Positionskämpfe konzentrieren.

Einsteiger Cup – Lennart Schnebel wieder eine Klasse für sich

Die gerade einmal zwei Kilometer kurze Strecke in Tsukuba war für die 20 Mazda MX-5 kein leichtes Spiel. Enge Duelle und harte Kämpfe um jeden Punkt prägten beide Rennen im kompletten Fahrerfeld. Wie bereits zum Saisonstart im britischen Oulton Park, war Lennart Schnebel vom MSC Offenburg nicht zu schlagen und konnte beide Rennen klar für sich entscheiden. Schnebel baute damit seinen Vorsprung in der Meisterschaft auf knapp 50 Punkte Vorsprung auf Platz 2 aus. Dort hat sich, mit gerade einem Punkt Vorsprung zum Dritten, Luca Hüter vom MTC Bobenheim vor Tobias Gneiting vom MCKT Kirchheim/Teck eingereiht.

Junior Cup - Röttele und Bender haben wieder die Nase vorn

Aufgeteilt in zwei Altersklassen, - aber gemeinsam auf der Rennstrecke, waren die Fahrer des Junior Cups. Wie auch bereits auf dem Oulton Parc Circuit waren es Niels Röttele (MSRT Freiamt) und Alessio Bender, die im Fahrerfeld herausstachen. Auch Celine Luik vom MSC Adenau, die einzige weibliche Vertretung im ADAC SimRacing Cup, lieferte bis zu einem unverschuldeten Ausflug an die Leitplanke ein sauberes Rennen in den vorderen Plätzen ab. In Rennen zwei gab es mit Peter Biedert fast einen Überraschungssieger. Gejagt von Weber, Wolber, Röttele und Luik konnte er die Führung jedoch nicht bis zum Schluss halten. So beendete die Klasse 1 (12 – 13 Jahre) ihr Event in Imola: Niels Röttele, vor Moritz Wolber und Louis Arnold. Die Klasse 2 mit den 14 bis 16-jährigen: Alessio Bender, vor Adrian Rziczny und Leo-Livius Arne Weber.

Liga 3 – Danny Giusa auch in Imola nicht zu schlagen

Danny Giusa (Scuderia Avus) kam mit dem Rückenwind von zwei Siegen nach Imola. Doch ein leichtes Spiel sollte er dennoch nicht haben. In erster Linie übte Dirk Herzog (AC Kaiserstuhl) ordentlich Druck auf Giusa aus. Aber auch René Ritter sollte es dem Meisterschaftsführenden nicht leicht machen. Herzog und Ritter duellierten sich immer wieder, was Giusa die Möglichkeit gab, einen Vorsprung herauszufahren und diesen immer weiter auszubauen. So beendete die Liga 3 mit Giusa, vor Herzog und Ritter den Renntag.

Liga 2 - Porsche-Dominanz setzt sich fort: Miesen und Mittendorfer gewinnen

Gunnar Miesen vom AC Mayen 1927, der zum Saisonstart eine starke Aufholjagt gezeigt hatte, legte beim ersten Rennen der GT4 Piloten in Imola einen sauberen Start-Ziel-Sieg hin. Im weiteren Feld waren es Jannik Mahl (SCS Herxheim), Carsten Gieseler (BATC Braunschweig) und Leonhard Ziegler (MSC Puma Kuppenheim), die den Ton angaben. Im zweiten Rennen gab es für Kevin Klein (Rheintal-MSC Kirrlach-Wiesental) die Chance: denn Dank Reverse Grid startete er von der Pole Position. Doch konnte er diese Position nicht lange halten, denn Franz Mittendorfer (MSC Puma Kuppenheim), Gunnar Miesen und Carsten Gieseler waren  sehr stark unterwegs und beendeten das Rennen vor ihm. Am Ende des Renntages lautete die Spitze der Meisterschaftstabelle: Miesen, Mittendorfer und Gieseler.

Liga 1 – Licht und Schatten bei Spitzenreiter Luca Kita

An Spannung kaum zu übertreffen waren die Rennen der GT3 Boliden der Liga 1. Das zeigte sich schon im Qualifying, wo die ersten 24 Fahrer mit ihren schnellsten Runden innerhalb von 1,1 Sekunden lagen. Das Sprintrennen mit dem rollenden Start, verlief sehr konzentriert und souverän. Patrik Stollhof (Kart-Club-Trier) hatte den Sieg schon in greifbarer Nähe, doch durch eine falsch gewählte Linie kamen Luca Kita (RC Rheinhausen) und Yannic Lorenz kurz vor Rennende noch an ihm vorbei. DasSprintrennen endete mit einem Sieg für Kita, vor Lorenz und Stollhof.Der Schlussakkord mit 40 Minuten Racing und Boxenstopp lief für den Spitzenreiter Kita alles andere als glatt. Nach einem Ausflug ins Kiesbett, musste er sich am Ende des Feldes einreihen. So lief es jedoch auch für andere Fahrer im Feld. Das zweite Rennen war geprägt von Abflügen, unsauberen Überholmanövern und Strafen, aber auch von vielen souveränen High-Speed-Duellen in kleineren oder größeren Gruppen. Deswegen konnte sich gerade hier die Fahrer behaupten, welche Nervenstärke und gutes Timing beim Boxenstopp bewiesen: Conner Karnik (AMSC Lahn Eder), vor Harald Stadler (MSC Puma Kuppenheim)und Jan Philipp Springob (Olper Automobilclub) brachten das Rennen auf den vorderen Rängen zuende.

Livestream mit hervorragenden Zahlen und einer glühenden Fankurve

Zur Freude der kompletten Organisation, mit Rennkommission, Kommentatoren, TV-Produktion, usw., war das 2. Event wieder ein absoluter Publikumsmagnet. Im LiveChat, welcher parallel zum LiveStream auf YouTube läuft, ging es heiß her. Die Fans und gerade auch die Teamkollegen brachten die „Fankurve“ zum beben. Diesen Hype nahmen natürlich auch die Kommentatoren mit ins Renngeschehen auf, was die Übertragung noch ein Stück spannender und interessanter machte.

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