Lennart Nykamp erlebt verrücktes Rennen beim zweiten Lauf zur Deutschen Enduro Meisterschaft in Waldkappel

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Lennart Nykamp erlebt verrücktes Rennen beim zweiten Lauf zur Deutschen Enduro Meisterschaft in Waldkappel

(26.08.21) Am vergangenen Wochenende startete Förderfahrer Lennart Nykamp bei der 21. Internationalen Waldkappeler ADAC-Enduro-Fahrt. Die Fahrer erwartete eine rund 75 Kilometer lange Strecke durch die Wälder Waldkappels und Umgebung, die einige anspruchsvolle Steilauf- und Abfahrten zu bieten hatte. Auf der Runde galt es jeweils zwei lange, aber dafür auch schnell gesteckte Sonderprüfungen mit Wald- und Acker-Passagen zu absolvieren.

Direkt nach dem Start ging es für die Teilnehmer ohne große Aufwärmphase in die erste Sonderprüfung, welche Teile der ehemaligen Husarenkaserne beinhaltete und sogar durch ein Gebäude führte. „In der ersten Runde musste ich mich noch ein wenig an die harten und doch sehr rutschigen Bodenverhältnisse gewöhnen und ließ leider ein paar Sekunden liegen“, erklärte Nykamp.

Die zweite Runde lief für den 19-jährigen dann aber schon viel besser und er konnte deutlich schnellere Zeiten fahren. „In der zweiten Runde kam ich auf Anhieb besser zurecht und konnte auf dem ungewohnten Hartboden einen guten Fluss finden“, sagte Nykamp. Zum Start der dritten Runde gab es jedoch einen Notfall auf der Etappe, zu dem u.a. der Arzt aus der ersten Sonderprüfung abgezogen werden musste. Dies führte dazu, dass es eine Verzögerung von 50 Minuten gab und alle Fahrer im Fahrerlager warten mussten, bevor es für sie direkt in die nächste Prüfung ging. „Es war zwar schwer nach einer so langen Unterbrechung wieder sofort voll da zu sein, aber so erging es ja allen Fahrern. Dennoch gelang mir der Restart recht gut und ich konnte einige Sekunden gutmachen“, so Nykamp.

Wenig später erreichte das Gebiet jedoch ein starkes Gewitter mit Starkregen, was den Streckenverlauf innerhalb weniger Minuten zu Bachbetten werden ließ, sodass sich die Verantwortlichen gezwungen sahen, das Rennen in der letzten Runde abzubrechen. Sogar die die Sonderprüfungen waren aufgrund des rutschigen Lehmbodens unfahrbar. „Ich befand mich zu dem Zeitpunkt noch auf der Etappe auf dem Weg zur zweiten Sonderprüfung als der Starkregen einsetzte. Das war schon ein unheimliches Gefühl muss ich zugeben, bei dem Gewitter in stockdunklen fremden Wäldern zu fahren. In den Auffahrten kamen einem teilweise reißende Bäche mit Geröll entgegen und die Spurrillen im Tal fluteten sich binnen Minuten mit Wasser und es entwickelte sich eine Seenlandschaft. Ich war froh, als ich zusammen mit drei weiteren Fahrern den nächsten Checkpoint erreicht habe“, resümiert der Itterbecker.

Abschließend war es ein zufriedenstellendes Wochenende für den 19-jährigen, der immer besser mit der neuen Maschine zurechtkommt. „Die Zeiten im gesamten Feld lagen sehr dicht beieinander und es fehlten nur wenige Sekunden auf die vorderen Plätze. Daher bin ich ganz zufrieden, zumal ich solche Bodenverhältnisse nicht bei mir trainieren kann und mir die nächsten Rennen mehr entgegenkommen sollten“, bilanziert Nykamp.

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