Fast 100 Teams in der grünen Hölle von Liebenau

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Fast 100 Teams in der grünen Hölle von Liebenau

Erfolgreiches Saisonende für Förderfahrer Jonathan Frank

(05.10.2020) AMC Asendorf und AC Verden veranstalteten die XXIX. ADAC Rallye „Buten un‘ Binnen“

Liebenau. Fast 100 Teams wollten es am vergangenen Wochenende mit der „grünen Hölle von Liebenau“ aufnehmen. Sie gingen bei der XXIX. ADAC Rallye „Buten un‘ Binnen“ auf dem einstigen Munitionsgelände in Liebenau an den Start.
Organisiert wurde die Rallye in bewährter Manier von der Rallye-Gemeinschaft AMC Asendorf und AC Verden – und Teams aus dem ganzen Bundesgebiet kamen.

Der beste Fahrer aus der Region war am Ende der knapp 60 Wertungskilometer auf den unterschiedlichen Prüfungen der Hustedter Christian Lemke (AMC Asendorf), der gemeinsam mit seinem Beifahrer Jan Bemmann seinen Opel Adam R2 auf einen vierten Platz im Gesamtklassement lenkte. Den Sieg holten sich Björn Satorius und Benedikt Preißmann im Ford Fiesta. Sie verwiesen die Vorjahressieger Michael Bieg und Dietmar Moch in ihrem Mitsubishi Lancer Evo 9 ganz knapp auf den Silberrang. Gerade einmal dreizehn Sekunden trennten die beiden Teams voneinander – und das bei einer Gesamtzeit von mehr als 41 Minuten.

Insgesamt 62 Wagen starteten bei der Rallye. Anders als für Christian Lemke ging die Veranstaltung, die alle Teams auf Bestzeit fuhren, weniger gut für andere Lokalmatadoren aus: Bereits im Laufe der ersten Wertungsprüfung erlitt der Opel Adam R2 von Nico Knacker aus Siedenburg einen Lichtmaschinendefekt. Beim Versuch an den Start der zweiten Wertungsprüfung zu gehen, ließ sich der Opel Adam R2 nicht mehr fortbewegen. Für Knacker und seine Beifahrerin Ella Kremer bedeutete das das Ende der Veranstaltung. „Die Enttäuschung lässt sich gar nicht in Worte fassen. Das ist erneut ein Defekt, der sich nicht voraussehen lässt und nicht zu ändern war. Die Veranstaltung wären wir gerne zu Ende gefahren, wir hätten mit Sicherheit noch viel Spaß und Erfolg gehabt“, so Knacker frustriert. Dabei hatten er und seine Beifahrerin Ella Kremer den Start kaum abwarten können: „Das Gelände bietet ausschließlich anspruchsvolle Strecken, die einfach nur Spaß machen.“ Auch Noel Pohl aus Bahrenborstel und Jan-Niklas Kniehase aus Harbergen fielen aus. Nicht anders erging es Matthias Rathkamp (AMC Asendorf) und seiner Beifahrerin Larissa Knacker (MSC Siedenburg), denen eine defekte Antriebswelle zum Verhängnis wurde.

Neben der Rallye auf Bestzeit gingen weitere 36 Teams bei der Retroserie an den Start, die die Wertungsprüfungen, auf Gleichmäßigkeit fuhren, sprich, die Piloten bekamen pro Wertungsprüfung eine Sollzeit vorgegeben. Hier gewannen Wolfgang und Fabian Michalsky vom ADAC Südbaden. Die Streckenführung verlief ausschließlich und aufgrund der Corona-Lage ohne Zuschauer auf dem einstigen Munitionsgelände. „Das Feedback der Fahrer ist sehr positiv, das freut uns“, zieht Organisationsleiter Torsten Kugler ein Fazit. Die Teilnehmer hätten das Hygienekonzept gut angenommen und umgesetzt, freut er sich. Damit die Veranstaltung stattfinden konnte, waren fast 300 ehrenamtliche Helfer im Einsatz.

Weitere Informationen finden Sie im Internet unter www.rallye-bubi.de

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