Erste Testfahrt für Marten Kruse am Hockenheimring

Sie befinden sich hier: News > Detailseite News

Erste Testfahrt für Marten Kruse am Hockenheimring

Erste Testfahrt für Marten Kruse am Hockenheimring

(17.11.2020) Dass 2020 ein verrücktes Jahr ist und auch im Motorsport seine Spuren hinterlassen hat, dürfte für mittlerweile ein bekanntes Thema sein. So hat sich auch der für Förderfahrer Marten Kruse geplante Auftakt im Tourenwagen Junior Cup deutlich verschoben. Am Donnerstag, den 12. November war es dann endlich soweit und der erste Test im VW up! GTI  konnte stattfinden.

Der Testtag in Hockenheim war eine Ansammlung von vielen neuen Faktoren.
Die erste Fahrt im neuen „Dienstwagen“, die ersten Runden auf dem Hockenheimring und das erste Zusammentreffen mit dem Team von Konrad Motorsport. „Es war ein toller Einstieg. Monatelang konnte ich mit Marcel Konrad nur per Telefon kommunizieren. Sich endlich persönlich gegenüberzustehen war sehr angenehm und ich bin sehr zufrieden mit meinem Team. Der Umgang im Team ist klasse und ich freue mich auf die weitere Zusammenarbeit!“, äußerte sich Förderkandidat Kruse.

Nach einem gemeinsamen Abendessen am Mittwoch in der Box ging es das am Donnerstagmorgen richtig los. Um 9:00 Uhr Ortszeit schaltete die Boxenampel auf grün und der Test konnte unter trockenen, kühlen und bewölkten Bedingungen beginnen. Primäres Ziel war es viele Runden zu fahren und ein Gefühl für das Auto zu bekommen. „Ich bin positiv überrascht über die Fahrstabilität des up!s. Bei dem kurzen Radstand hätte ich mit einem viel unruhigeren Heck gerechnet und wenn er dann doch anfängt zu rotieren, lässt sich der Fehler super leicht korrigieren. Das Auto hat mit den Fahrwerkseinstellungen sehr viel verziehen und war für den Einsteig ideal zu fahren“, so der Oldenburger im Gespräch mit Serienkoordinator Matthias Meyer.

Nach der Mittagspause hatte Hockenheim noch eine Überraschung parat. Es hatte unvorhergesehener Weise angefangen zu regnen und so konnte direkt beim ersten Test das Fahrverhalten auf Regenreifen getestet werden. Auch hier überraschte der up! mit seiner Fahrstabilität. „Auch auf Regenreifen ließ sich das Auto sehr gut beherrschen. Die entfernten elektronischen Assistenzsysteme zwingen den Fahrer natürlich bei nassen Bedingungen zu äußerster Vorsicht, vor allem beim Bremsen. Zudem muss man auch die ‚Regenlinie‘ finden, was in Hockenheim an manchen Stellen nicht so einfach ist. Am späten Nachmittag kam auch noch die sehr tief stehende Sonne raus, die sich dann auch an den noch nassen Streckenabschnitten spiegelte und zwischendurch für schwierige Sichtverhältnisse sorgte.  Die Strecke selbst hat mir heute viel Spaß gemacht und ich freue mich auf das nächste Mal. Ich denke, es war ein guter erster Testlauf.“, fasste der Förderfahrer den ersten Testtag am Hockenheimring zusammen.
Ein weiterer Test ist für den 27. November in Hockenheim geplant.

Zurück