Erbitterte Duelle beim ADAC Kart Masters in Ampfing

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Erbitterte Duelle beim ADAC Kart Masters in Ampfing

(13.06.22) Am letzten Mai-Wochenende lernte bei sonnigem Wetter der Förderpilot des ADAC Weser-Ems Maris Schulte die anspruchsvolle Strecke im bayrischen Ampfing kennen. Auf der für Maris neuen Strecke wurde die Trainingszeit am Freitag hauptsächlich für die Chassis Abstimmung genutzt

Der Samstag stand ganz im Zeichen des Qualifyings und der beiden Heats. Im ersten Heat fiel Maris in der letzten Runde auf Platz 13 liegend mit einer gebrochenen Membrane aus. Im zweiten Heat konnte Maris nach einem spannenden Rennen, bei denen die Positionen mehrfach gewechselt wurden, die 11. Position herausfahren. Daraus hat sich für die folgenden beiden Finalläufe der 14. Startplatz ergeben. Im ersten Finallauf konnte nach packenden Zweikämpfen die 14. Startposition verteidigt werden und so ging es motiviert in den 2. Finallauf.

Der Start des zweiten Finallaufs war von einem guten Start geprägt, doch zur Hälfte des zweiten Finallaufs kam es unglücklicherweise zu einem Crash mit einem anderen Teilnehmer. Maris hatte die Chance nutzen wollen einen anderen Teilnehmer überholen zu können, doch dieser hatte spät die Tür geschlossen und es kam zur Kollision, wobei aber niemand zu Schaden gekommen ist.

Trotz des Ausfalls im zweiten Finallaufs konnte Maris die Veranstaltung in Ampfing mit vielen neuen Erfahrungen abschließen.
Zur Vorbereitung für den nächste ADAC Kart Masters Lauf in Oschersleben ist ein Abstecher beim NAKC Rennen in Oschersleben geplant, dem Maris schon voller Vorfreude entgegenfiebert.

Hochmotiviert geht es am 25./26.6.22 also zum NAKC Rennen nach Oschersleben.

Auch an Tag zwei in Ampfing herrschten mit trockner Piste und gelegentlichem Sonnenschein wieder perfekte Bedingungen auf dem Rundkurs. Nach den Wünschen von Ampfing-Newcomer Leon Oldewage sollte es an diesem Tag noch weiter nach vorne in die Top-Ten gehen.                                                  So ging es - für den AMC Diepholz e.V. Piloten nach ausgehen der Startampel - auch im ersten Rennen weiter gut vorwärts, Leon konnte seine Position mit Blick nach vorne zunächst halten, an ein Überholen in diesem starken Feld war, ohne einen Fehler des Mitkonkurrenten nicht zu denken. So ging es in die Runde dreizehn dort bekam Leon es mit Zündaussetzer an seinem Kart zutuen und an ein Halten der Rundenzeiten seiner Mitstreiter war nun kaum noch zu denken. Als er dann in der vorletzten Runde im hinteren Streckenteil in die Ampelkurve einbog quittierte der Motor endgültig seinen Dienst und das Kart rollte aus. Oldewage wurde am Ende noch mit Rundenrückstand auf Platz 32 gewertet.

Das hieß aber auch im Rennen zwei am Nachmittag den 32ten Startplatz. Die Taktik von Oldewage war am Start auf der Außenlinie in die erste 180° Kurve zugehen und es funktionierte. Der Wetscheraner konnte gleich mal mehrere Plätze gut machen, bis er in Runde sechs auf Rang 15 geführt wurde. Doch im achten Umlauf des siebzehn Runden Rennens sollte Leon in eine Kollision verwickelt werden als sich einige Mitkonkurrenten in der schnellen Schikane vor der Zielkurve (Restaurant-Kurve) nicht einig waren. Leon Oldewage wurde hier bei noch neun zufahrenden Runden der Leidtragende und fand sich fortan auf Rang 30 weiter. Er konnte sich zwar noch um eine Position verbessern aber auch das Rennen war für ihn gelaufen.

„Ich habe mich an diesem Wochenende immer besser zurechtgefunden. Das Feld war wieder sehr stark und für mich war es das erste Rennen auf dieser schwierigen Strecke in Ampfing. Entsprechend bin ich bis zum Ausfall bzw. bis zur Kollision mit meiner Leistung zufrieden. Das ich nur einen Punkt mitnehme ärgert mich schon. In Oschersleben werden wir aber wieder angreifen.“ fasste Oldewage sein glückloses Wochenende zusammen.

Am ersten Juli-WE geht es für Leon Oldewage beim ADAC Kart Masters in Oschersleben in die nächste Runde: Bei seinem Heimrennen in der Motorsport Arena werden dann bereits in Halbzeitmeister der Saison 2022 gekürt.

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