Eindrucksvolle Erfahrungen bei der Barum Czech Rally Zlín 2021 für Förderfahrer Lemke

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Eindrucksvolle Erfahrungen bei der Barum Czech Rally Zlín 2021 für Förderfahrer Lemke

(31.08.21) Vom 27. – 29. August 2021 fand die 50. Barum Czech Rally Zlin in und um Zlin in der Tschechischen Republik statt. Dort war der Förderfahrer des ADAC Weser-Ems, Christian Lemke, zusammen mit seinem Beifahrer Jan Bemmann am Start.

Die Autorallye in Zlín wurde durch die Veranstalter perfekt organisiert. Die Dokumentenabnahme vollzogen wir am Mittwoch und die technische Abnahme unseres Fahrzeuges wurde am Donnerstag durch unser Serviceteam erfolgreich umgesetzt. Den kompletten Aufschrieb konnten wir am Donnerstag erstellen und uns sehr umfangreiche Erkenntnisse der Strecken erarbeiten. In Summe war dort schon klar, dass diese Rallye uns alles abverlangen würde.

Am Freitagnachmittag wurden alle Teams auf dem Marktplatz von Zlin vorgestellt bzw. präsentiert. Eigens dafür wurde eine Bühne installiert, die alle Fahrzeuge würdig ins Rampenlicht führte. Tausende Zuschauer wohnten diesem Spektakel bei und zeigten uns wie hoch der Stellenwert „Rallye“ in der Tschechischen Republik ist- für uns Gänsehaut pur. Die Veranstaltung startete am gleichen Abend des 27. August 2021 mit Hochgeschwindigkeitsfahrten, denen tausende Zuschauer direkt in den Straßen von Zlín folgen konnten. Kurz vor unserem Start wurde diese jedoch abgebrochen, da es einen Unfall auf der Prüfung gab. Den beiden ist nichts passiert, aber die Prüfung wurde für den gesamten ADAC Opel-e Rally Cup neutralisiert.

Daher starteten wir mit unserer ersten Prüfung am Samstag im ADAC Opel-e Rally Cup. Die erste Wertungsprüfung lief recht gut. Bereits nach wenigen Metern waren wir wieder voll dabei. Mit einer ordentlichen Zeit haben wir diese WP1 beenden können. Als nächstes sollte die berühmt berüchtigte Wertungsprüfung „Hošťálková“ gefahren werden. Hier konnten wir erneut zeigen, was wir können. Mit einer Zeit von 12 Minuten und 54,8 Sekunden auf 18,86 km lagen wir nur 1,3 Sekunden hinter der zweitbesten Zeit. Mit einem guten Gefühl gingen wir nun an den Start der WP4. Das Auto lief super und wir hatten einen sehr kontrollierten Speed. In einer schnellen links rechten Kombination habe ich das Auto leider nicht unter Kontrolle halten können und wir sind neben der Strecke in einen Graben gerutscht. Da wir ohne fremde Hilfe nicht herausgekommen sind, mussten wir warten, bis die Prüfung beendet war. Zurück im Servicepark haben wir enttäuscht und traurig feststellen müssen, dass eine Weiterfahrt nicht mehr möglich war. Von daher war die Rallye für uns leider viel zu früh gelaufen.

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