Aufholjagd für Lennart Nykamp

Sie befinden sich hier: News > Detailseite News

Aufholjagd für Lennart Nykamp

Aufholjagd für Lennart Nykamp

(12.10.2020) Am ersten Oktoberwochende startete Förderfahrer Lennart Nykamp beim zweiten und dritten Lauf zur Deutschen Enduro Meisterschaft in Burg bei Magdeburg.

Am Donnerstag reiste Nykamp nach Burg an, weshalb er den gesamten Freitag Zeit hatte, um sich die drei Sonderprüfungen genauestens anzuschauen und einzuprägen. Die erste Prüfung lag auf einer großen Heidefläche mit einzelnen Waldabschnitten in tiefem Sand. Die zweite Prüfung führte ausschließlich durch einen Wald und war trotzdessen sehr schnell und flüssig gesteckt. Letztlich bestand die dritte Prüfung hauptsächlich aus Acker aber auch eine ehemalige Sandkuhle war Teil der dritten Prüfung. Dieses Jahr standen in Burg drei Runden mit jeweils gut 74 Kilometern und drei Sonderprüfungen auf dem Plan.

Der Förderfahrer startete gut in den Tag und konnte in der ersten Prüfung die Zeiten der Konkurrenz sehr gut mitgehen, doch in der zweiten Prüfung musste er sich an die ungewohnt hohen Geschwindigkeiten im Wald erst einmal gewöhnen. „Vor allem in den ersten beiden Runden hatte ich in der zweiten Prüfung an den hohen Geschwindigkeiten aufgrund langer Geraden in dem Wald zu kämpfen, da dieser schon zu Beginn tief ausgefahren war und man ja im Wald keine Auslaufzonen hat, sondern sich Baum an Baum reiht“, berichtet Nykamp. Die letzte Prüfung kam ihm wiederum sehr entgegen und wie auch in der ersten Prüfung stimmten hier die Zeiten, da er in dem tiefen Sand der Sandkuhle Zeit wiedergutmachen konnte. Alles in allem war der erste Fahrtag in Burg sehr zufriedenstellend für den 18-Jährigen.

Aufholjagd für Lennart Nykamp

Am zweiten Tag verlief die erste Runde sehr gut für Nykamp und er konnte ohne großartige Fehler die Zeiten in der Jugend-Klasse mitgehen. Auch die zweite Runde startete hervorragend mit einer sehr guten Zeit in der ersten Sonderprüfung, jedoch stürzte Nykamp in der folgenden Prüfung zweimal hintereinander, weshalb er sehr viel Zeit und somit auch den Anschluss an die Konkurrenz verlor. „Ab diesem Zeitpunkt bin ich kein großes Risiko mehr eingegangen und versuchte die verbleibenden Prüfungen flüssig zu fahren. Schließlich steht nächste Woche schon der nächste Lauf in Tucheim auf dem Plan. Zudem war vor allem der Wald sehr tief ausgefahren und an jeder Ecke ragten Wurzeln aus dem Boden und eine Verletzung kann ich in dem engen Zeitplan nicht gebrauchen. Letztendlich waren die Zeiten durch das flüssige Fahren gar nicht mal so schlecht “, erklärt Nykamp.

Er konnte seit dem ersten Lauf in Rehna viel Zeit gutmachen und ist mit den Ergebnissen durchaus zufrieden, da er die Zeit hauptsächlich in der zweiten Prüfung verloren hat und auch keine Schwierigkeiten mit der Kondition trotz der zwei langen Fahrtage hatte. „Das zeigt mir, dass ich auf der richtigen Spur bin und sich das Training im Frühjahr langsam aber sicher auszahlt. Ich blicke nun optimistisch auf die nächsten Läufe, da mir der Boden in Tucheim sehr entgegenkommen müsste“, schlussfolgert der 18-Jährige Förderfahrer.

 

Fotos: robert-pairan.de

Zurück